Es fühlt sich verrückt vertraut an: Kaum setzt das Flugzeug in Dulles auf, kommt dieses warme Gefühl zurück, als würde ich nach Hause kommen – nicht nach Deutschland, sondern zu meiner “amerikanischen Familie” in McLean, Virginia. Schon im letzten Jahr waren die zehn Tage bei ihnen ein Highlight für mich, und ich hätte nie gedacht, dass sich diese Verbindung so schnell und so tief entwickeln würde. Jetzt bin ich wieder hier – und die Vorfreude war mindestens so groß wie damals.
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Kaum durch die Tür, werde ich in eine dieser typischen amerikanischen Familienumarmungen gezogen, die gleichzeitig irgendwie chaotisch und unglaublich herzlich sind. Es gibt wieder alles, was ich an diesem Ort liebe: lange Gespräche, gemeinsames Lachen über Dinge, die nur wir verstehen, und natürlich jede Menge großartiges Essen.
Apropos Essen: Das traditionelle Festessen ist zurück – und ich schwöre, meine amerikanische Gastmutter hat insgeheim eine Ausbildung bei einem Sternekoch gemacht. Truthahn, Kartoffelpüree, Cranberry Sauce, Pies … ich sag euch, für diese Mahlzeit würde ich auch 15 Stunden fliegen.
McLean ist strategisch perfekt gelegen: In wenigen Minuten ist man im Zentrum von Washington DC. Genau das nutzen wir natürlich wieder voll aus. Auf dem Plan stehen:
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Und klar: Ein paar Shoppingtouren gehören auch dazu.
Höhepunkt: Das Fußballspiel der Georgetown University

Einer der Gründe, warum ich mich so auf die Reise gefreut habe, ist das erneute Match der Georgetown Hoyas. Als Fußballer ist es für mich jedes Mal inspirierend zu sehen, wie viel Professionalität und Leidenschaft in den Universitäts‐Programmen steckt.
Vielleicht ist es verrückt, aber irgendwie fühle ich mich dort nicht nur als Zuschauer, sondern ein bisschen wie ein Teil davon – als würde ich in einer möglichen Zukunft zuschauen.
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Neue Kontakte – neue Chancen
Dieses Jahr nutze ich die Zeit bewusst auch dafür, Kontakte zu anderen Top‐Universitäten mit starken Soccer‐Programmen zu knüpfen. In den USA läuft vieles über persönliche Beziehungen, und ich merke, wie wertvoll es ist, einfach offen auf Menschen zuzugehen.
Ich habe bereits erste Gespräche geführt und Kontaktdaten ausgetauscht – und ja, es fühlt sich surreal an, dass sich solche Türen gerade öffnen. Vielleicht dauert es noch, vielleicht passiert es schnell, aber ich sehe auf einmal ganz neue Wege für meine sportliche Zukunft.
Heute erreichte mich die Nachricht, dass unserem Head‐Coach Adam Butler fristlos gekündigt wurde. Ich habe ihn immer sehr geschätzt und als Ratgeber in mehr als einer Situation gebraucht. Jetzt ist er auch weg – meine Suche intensiviert sich daher…
AM 14.12. geht es in die Weihnachtspause und ich melde mich dann erst im neuen Jahr wieder. Aber erstmal ein längerer Flug nach Mayé auf den Seychellen. Mit Mamo und Luca und Noah
Frohes Fest und Guten Rutsch
Bilder von den Seychellen hier -> Seychellen